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Die Veranstaltung behandelt Möglichkeiten zur Verbindung von Ökostrom und Wärmenetzen – es werden Herausforderungen zur Dekarbonisierung von Nah- und Fernwärme diskutiert, Best Practice-Beispiele präsentiert und Lösungsansätze für neue, klimafreundliche Wärmenetze im Rahmen eines Speed-Dating vorgestellt.

Sektorenkopplung stellt ein vielversprechendes Prinzip dar, um die Energiesektoren Strom, Wärme und Mobilität intelligent miteinander zu verbinden. Ziel ist es, den Einsatz Erneuerbarer Energien zu erhöhen und die Energieversorgung damit möglichst vollständig zu dekarbonisieren.

In dicht besiedelten Großstädten wie etwa Hamburg, Berlin oder Bremen spielt in diesem Kontext die Transformation der bisher überwiegend fossil betriebenen Wärmenetze mittels Sektorenkopplung eine zentrale Rolle. Je nach Art und Betriebstemperatur des Wärmenetzes können hierbei beispielsweise Wärmepumpen unterschiedlicher Größe bzw. Leistung in Kombination mit Speichern oder Elektrokessel zum Einsatz kommen. Auch Abwärme aus Industrieprozessen lässt sich erschließen und Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen können – sofern langfristig mit regenerativen Energieträgern oder mittels Ökostrom erzeugten synthetischen Brennstoffen betrieben – ebenfalls sinnvoll und nachhaltig eingebunden werden.

Diese Verknüpfung der Sektoren bietet die Chance für eine klimafreundlichere, leitungsgebundene Wärmeversorgung in urbanen Räumen. Gleichzeitig können lokal vorhandene Potenziale für Erneuerbare Energien besser genutzt und Flexibilitäten für den Stromsektor bereitgestellt werden.

Doch wie lassen sich erneuerbarer Strom und Wärmenetze erfolgreich miteinander verbinden? Im Rahmen einer Fachveranstaltung von Deutscher Umwelthilfe und Agentur für Erneuerbare Energien werden innovative Technologien und Konzepten zur Integration von Strom und Wärme auf Basis Erneuerbarer Energien vorgestellt. Neben Expertenbeiträgen zur grundlegenden Transformationsstrategie von Wärmenetzen sowie Präsentationen von Best-Practice-Beispielen erwarten Sie zudem verschiedene Expertentische, die ihre Lösungsansätze für neue, klimafreundliche Nah- und Fernwärme vorstellen und gerne auf Ihre Fragen eingehen.

 

Die Veranstaltung ist bereits ausgebucht. Sie können sich aber bei Interesse gerne auf eine Warteliste eintragen lassen. Schreiben Sie dazu einfach eine Mail an Nicolas Besser, besser@duh.de . Vielen Dank für Ihr Verständnis.

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